Ungeschlagen in die unfreiwillige Spielpause

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Artikel von Lisa Kern.

Unter denkbar schlechten Voraussetzungen gingen die Heppenheimer 1. Damen am vergangenen Samstag in ihr Spiel gegen die Damen aus Groß-Gerau. Die Mannschaft von Coach Jürgen Molitor musste kurzfristig auf 4 wichtige Stammspieler verzichten und konnte das Spiel nur Dank dem Einsatz von 4 Spielerinnen aus der 2. Damenmannschaft bestreiten. Die Gäste hingegen traten das Spiel mit einem vollen Kader von 12 Spielerinnen an. 

Wie auch die Heppenheimerinnen, waren die Groß-Gerauer Damen mit 3 Siegen in die Saison gestartet und befanden sich in der Tabelle unmittelbar vor den Gastgeberinnen. Die Gäste starteten hellwach ins Spiel und machten schnell die ersten 4 Punkte. Die Gastgeberinnen aus Heppenheim brauchten bis zur 3. Minute, um ihren ersten Punkt zu erzielen. Ihre Defense hingegen war von der 1. Minute an stark und lies kaum Punkte zu. Darauf aufbauend wurde auch der Angriff schnell besser und die Heppenheimerinnen konnten das erste Viertel deutlich für sich entscheiden (22:13). 

Ein ähnliches Bild zeigte sich im 2. Viertel. Die Defense der Gastgeberinnen war weiterhin sehr stark und auch im Angriff ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Trotz einer Ganzfeldpresse der Gegnerinnen, kamen die Damen aus Heppenheim immer wieder zu leichten Punkten. Sie spielten die Presse meist routiniert aus und ließen sich nicht unter Druck setzen. Besonders Nachwuchsspielerin Nina Schneider konnte jetzt ihre Größe ausspielen: sie erzielte 8 Punkte und sicherte zahlreiche Rebounds. Die Heppenheimerinnen gewannen das 2. Viertel mit 16:8 und gingen mit einem komfortablen Vorsprung in die Halbzeitpause (38:21).

Nach der Halbzeit kamen die Gäste aus Groß-Gerau erneut besser ins Spiel. Sie kamen hochmotiviert zurück, wohingegen die Heppenheimerinnen erneut einige Minuten brauchten, um wieder ins Spiel zu finden. Trotz allem spielten die Gastgeberinnen weiterhin eine solide Defense und hielten die Damen aus Groß-Gerau so in Schach, obwohl einige einfache Korbversuche in der Offensive vergeben wurden. Das Viertel verlief dann ausgeglichen und die Gäste konnten ihren Rückstand nur um 4 Punkte verringern (54:41). 

Das 4. Viertel verlief dann ähnlich. Die Gäste gaben nicht auf und versuchten weiterhin das Spiel zu drehen. Jetzt war es Saskia Bach, eine weitere Nachwuchsspielerin der Heppenheimerinnen, die mit ihren Punkten und Rebounds überzeugen konnte. An der Freiwurflinie ließen die Gastgeberinnen jetzt einige Punkte liegen und auch einfache Korbleger wurden nicht immer verwandelt. Am Ende konnten die Groß-Gerauer Damen das letzte Viertel mit 10:18 für sich entscheiden. Trotz allem war der Sieg der Heppenheimerinnen zu keinem Zeitpunkt gefährdet, die Gastgeberinnen kämpften trotz nachlassender Kräfte bis zur letzten Sekunde und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende konnte das Spiel mit 64:59 gewonnen werden.

Coach Jürgen Molitor zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner Mannschaft, die trotz aller Umstände ein tolles Spiel abgeliefert hat. Zwar fehlten einige Leistungsträgerinnen der 1. Damenmannschaft, aber die Spielerinnen der 2. Damenmannschaft zeigten alle eine starke Leistung und trugen einen wesentlichen Beitrag zum Sieg bei. Coach Jürgen Molitor fand es besonders wichtig, dass alle Spielerinnen tolle Aktionen im Spiel zeigten und sich alle entsprechend einbringen konnten.

Die Damen möchten sich für die Unterstützung der 2. Damen sowie der Helfer und Zuschauer bedanken! 

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