Damen sind weiter siegreich – 1. Herren wird deklassiert

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von Alexander Czajkowski

Auch am dritten Spielwochenende der ,,Coronasaison 2020/2021“ empfingen die Heppenheimer Damen und Herren ihre Gegner in der heimischen Nibelungenhalle. Die weibliche U14, die 1. Und 2. Damen sowie die 1. Herren schrieben an diesem Wochenende sowohl positive als auch negative Schlagzeilen.

Gestartet ist die weibliche U14 gegen eine zu dominierende Mannschaft aus Naurod mit 32:70 und musste sich leider geschlagen geben.

Im Anschluss folgte die 2. Damen mit einem hitzigen Duell gegen Dreieichenhain. Nach packenden Vierteln gingen die Heppenheimerinnen jedoch mit 54:42 aus dem Spiel und haben sich den Sieg erkämpft. Deutlicher haben es die 1. Damen gegen Hochheim gestaltet. Das Spiel wurde von Anfang an vom Heimteam beherrscht. Die Halbzeitführung war mit 40:25 ein klares Anzeichen dafür, dass der dritte Sieg zum Greifen nah war. Dementsprechend motiviert kamen die Black Dogs nach der Halbzeit aufs Parkett und konnten den Sieg mit 78:52 für sich entscheiden.

Nach den beiden Siegen der Damen musste nun die 1. Herren gegen Ober-Ramstadt ran. Die sehr knappe Niederlage gegen Bensheim wollte diesen Samstag wieder kompensiert werden. Mit ordentlicher Vorbereitung von Coach Mike hat sich die Mannschaft, trotz Abwesenheit des Top Scorer Steffen Molitor, gut auf den Gegner vorbereitet. Gleich von Anfang an waren beide Mannschaften sehr körperlich und schenkten sich untereinander nichts. Das erste Viertel wurde mit knapper 22:27 Führung an die Gegner abgegeben, dennoch keinesfalls aussichtslos.

Anfang des zweiten Viertels kam es jedoch zu einem unsportlichen Foul des Gegners (Nr. 0) gegen Armin Matthiessen, der danach leider nicht mehr weiterspielen konnte und nach Diagnose längerfristig ausfällt.. Auch Tom Rothermel war mit bereits drei Fouls nach 12 Minuten vorbelastet und dementsprechend nur bedingt einsetzbar. Durch eine Ganzfeldpresse des Gegners kamen die Heppenheimer nicht wirklich ins Spiel und lagen zur Halbzeit mit 32:52 zurück. Die Effektivität und gewollte klare Struktur von Coach Mike in der Offensive war nicht mehr vorhanden. Einige Male gelang es den Black Dogs mit sicheren und schnellen Pässen die Presse zu überwinden, leider jedoch zu selten. Durch Einzelaktionen und guten Mitteldistanzwürfen hielten sich die Heppenheimer nach der Halbzeit noch ein wenig im Spiel. Es war jedoch erkennbar, dass die Gäste aus Ober-Ramstadt den Sieg mehr wollten als die Heppenheimer und bauten die Führung mit 50:79 weiter aus. Auch Florian Martin als einziger Center konnte alleine nicht viel gegen die Verteidigung ausrichten. Zusätzlich waren die Fouls Nr. 4 und 5 von Kapitän Tom Rothermel nach 31 Minuten nicht wirklich hilfreich. Das vierte Viertel ging sehr ideenlos und erschreckend uneffektiv für die Heppenheimer mit nur 6 Punkten zu Ende, während die Gäste gerade zu beflügelt die 100 Punkte Marke knackten. Das Endergebnis von 56:106 war deutlich und zeigt, dass die Heppenheimer mit ihrer neuen und noch jungen Mannschaft einiges an Offensive und Defensive ergänzen müssen, wenn die Saison erfolgreich abgeschlossen werden soll.

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