TV Heppenheim hat es hinter sich

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Von Philipp Sémon vom 20.11.2018, Original von echo-online.de

Landesliga-Frauen des TVH sind froh, dass die Partie gegen Roßdorf gelaufen ist. Spaß hatte die Mannschaft in der Begegnung auf jeden Fall keinen.

 

Lucie Wehdemeier (am Ball) muss sich einem Angriff ihrer Roßdorfer Gegenspielerin erwehren. Spaß haben die Heppenheimerinnen bei ihrer Schlappe nach eigener Aussage keinen.
Foto: Dagmar Jährling

 

HEPPENHEIM – Die Basketballerinnen des TV Heppenheim sind in der Landesliga Süd auf den dritten Platz zurückgefallen. Vor allem ist die Mannschaft von Trainer Jürgen Molitor aber froh, dass sie das Spiel gegen die SKG Roßdorf hinter sich gebracht hat.

Das Spiel der ersten Männermannschaft in der Kreisliga A muss nachgeholt werden, weil keine Schiedsrichter zu der Partie kamen.

Die zweiten Herren kamen in der Kreisliga B kampflos zu einem 20:0 und damit zu ihrem zweiten Saisonsieg. Der Gegner konnte nicht genug Spieler aufbieten und hatte um eine Verlegung gebeten. Während die Heppenheimer dem zustimmten, machte der Verband den Plänen der Klubs einen Strich durch die Rechnung.

Frauen, Landesliga Süd: TV Heppenheim – SKG Roßdorf 64:79 (29:41). Mit der zweiten Saisonniederlage mussten die Heppenheimerinnen ihren zweiten Platz an den Konkurrenten aus Roßdorf abgeben. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren“, monierte Molitor. Gerade im zweiten Viertel hatten die Gastgeberinnen mit dem Spielstil des Kontrahenten große Probleme. Den kannte die Mannschaft schon aus dem vergangenen Jahr, als die Teams schon eine Liga weiter unten die Klingen kreuzten. Aus dieser Erfahrung war den Heppenheimerinnen schon vor der Begegnung klar: „Gefreut haben wir uns auf die Spiele gegen Roßdorf nicht“, wie Molitor sagt.

Roßdorf pflege einen „unangenehmen Verteidigungsstil“, so Molitor. Die rüde Gangart jedenfalls schmeckte den Heppenheimerinnen lange nicht. „Durch eine Abwehrumstellung in der Pause wurde es in der zweiten Hälfte besser“, sagte Molitor. Die Heppenheimerinnen legten dann selbst eine härtere Gangart an den Tag, waren in diesem Fall aber auch nicht von den Schiedsrichterentscheidungen begünstigt, die keine klare Linie ins Spiel brachten. „Mit Spaß an Basketball hatte das weniger zu tun“, war die Meinung der Mannschaft.

TVH-Punkte: Simone Taylor (14), Kerstin Huy (12), Bettina Schalthöfer (11), Lucie Wehdemeier, Melanie Hillenbrand (je 8), Celine Martin (6), Jana Kohl (4), Ines Mion (1).

 

Weibliche Jugend U 18, Bezirksliga: TV Heppenheim – TG Rüsselsheim 69:45 (31:21). Erst nach der Pause konnten sich die Heppenheimerinnen deutlicher absetzen und das Spiel noch klar gewinnen. Wirklich zufrieden war Molitor mit der Vorstellung seines Teams aber nicht. „Wir sind schlechter als in den letzten beiden Spielen aufgetreten“, so Molitor. Die Partie gegen Rüsselsheim wertete er daher trotz des Erfolgs als „kleinen Rückschritt“. In der Offensive brachten die Heppenheimerinnen zu wenig Tempo in ihre Aktionen, in der Defensive bekamen sie keinen rechten Zugriff. „Nach dem Seitenwechsel wurde es dann aber deutlich besser“, sagte Molitor.

Immerhin: In der Tabelle hat der TVH seine Spitzenposition vor Hochheim behauptet. Weiter geht es für die Mannschaft am Samstag, 1. Dezember, mit der Partie bei Taunusstein-Neuhof.

TVH-Punkte: Nina Schneider (26), Claudia Ifada (15), Helene Hahn (12), Lara Pavlitschek (8), Laura Ifada, Isabella Bohrer (je 4).

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