Nix los bei den Wichteln? Von wegen…..:)

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Die Kinder dieser Gruppe waren bis April noch Pixies, altersbedingt wurden alle Wichtel. Nun springen voller Begeisterung 20 Kinder im Alter von 5 und 6 Jahren bei Emilia und mir im Training herum. Wir mussten tatsächlich leider einen Aufnahmestopp vornehmen und eine Warteliste erstellen. Wer nun denkt, bei uns findet nur pillepalle Babytraining statt, der wird sich wundern was die Wichtel schon alles gelernt haben. Klar stehen noch keine Korbleger im Vordergrund aber wir machen viele Übungen mit und ohne Ball, Koordinationsübungen und einfach alles was uns Spaß macht. Ganz wichtig ist uns das Miteinander, die Gemeinschaft. So, jetzt bin ich etwas abgeschweift……denn eigentlich wollte ich ja berichten, was wir sonst noch gemacht haben.

Am 25. Juni fand in der Nibelungenhalle ein Spiel Wichtel gegen Eltern statt. Ja wirklich. Richtig mit 2 Schiedsrichtern, Kampfgericht, Trikots (sie haben sogar gepasst) usw. Da die offiziellen Körbe doch etwas zu hoch hängen, mussten die Wichtel in den Ballwagen treffen. Sonst gab es eigentlich kaum weitere Erleichterungen für die Kinder. Okay irgendwann durften die Eltern nur noch in der Verteidigung knien und ich musste auch mal kurz auf das Spielfeld flitzen um einen besonders motivierten Papa zu blocken aber sonst? Ich glaube da war sonst nichts mehr …. Ja die Eltern wussten am Ende eigentlich gar nicht wie ihnen geschieht, sie dachten wohl der Sieg wäre ihnen sicher. Aber nix, die Kinder haben super verteidigt, bei Ballbesitz sind fast alle mit in den Angriff gegangen, viele haben den Ball schon super gedribbelt und alle haben gepunktet. Dass das Ergebnis dann jedoch so deutlich ausfällt hätte ich, auch als langjährige Trainerin, dann doch nicht erwartet. Die Wichtel gewannen das Spiel mit über 100 Punkten, die Eltern hatten gerade mal 12 so weit ich mich erinnere. Jetzt könnte man natürlich auch auf die Idee kommen, dass das Kampfgericht evtl. bestochen war und bei dem Ergebnis etwas nachgeholfen wurde. Das kann ich mir aber nicht vorstellen, so etwas macht man nicht. Ich wollte nur, dass sich das Kampfgericht wohl fühlt und habe den netten Mädels aus der WU16 Brezel und Getränke gebracht 🙂

Am 12. November fand dann das nächste Spiel der Wichtel statt. Diesmal hatte ich mir einen stärkeren Gegner für die Kinder ausgesucht. Ich habe den Trainer der Damen nach einem Spiel gefragt und nach kurzer Rücksprache mit seinen Teams konnten wir den Termin vereinbaren. Für mich ein ganz besonderes Spiel denn bis auf Lisa, haben alle Ladys bei mir als Kind mit Basketball angefangen. Da bekomme ich vor Rührung wirklich Pipi in die Augen. Andererseits bedeutet das auch, dass ich schon ganz schön alt bin, puh Themenwechsel….

Lustig war, dass die Damen tatsächlich noch in ihre alten Kindertrikots gepasst und diese angezogen haben. Dazu noch dunkle Sonnenbrillen auf die Nase und schicke Küchenhandschuhe an. Schon konnte das Spiel nach kurzer Aufwärmphase beginnen. Das Spiel war ein Riesenspass, beide Teams haben sich sehr angestrengt und ihren Möglichkeiten entsprechend gespielt. Als die Wichtel wieder deutlich in Führung gingen, kam noch die kleine Mira, fast einjähriger Supernachwuchs für das Damenteam, als Joker mit zu den Damen auf das Feld. Doch auch sie konnte die Niederlage nicht verhindern.

Zum Outdoor/Weihnachtstraining hatten wir am Montag, den 12. Dezember eingeladen. Das war natürlich genau in der Zeit, als es superkalt wurde, ganz toll. Zu Beginn war die Stimmung noch gut, wir sind Richtung Friedhof gelaufen und haben immer wieder verschiedene Übungen mit Weihnachtskugeln, Weihnachtskränzen usw gemacht. Als es dunkel wurde bekamen alle Kinder ein batteriebetriebenes Teelicht von uns. Zuerst für eine Übung aber auch, damit Emilia und ich immer sehen konnten wo die Kinder sind. (Ganz schön clever:)) Wir hatten übrigens eine schicke Lichterkette im Haar und sind mit den Kindern entsprechend aufgefallen, naja zum Teil auch etwas belächelt worden aber da stehen wir drüber. Obwohl die Kälte am Ende wirklich sehr unangenehm wurde schafften es die Wichtel noch, gemeinsam wunderschön ein Weihnachtslied zu singen. Als Belohnung und Verabschiedung in die Weihnachtsferien durften wir den Kindern vom Verein eine supercoole BlackDogs Trinkflasche schenken, ich hatte für alle noch ein Puzzle organisieren können.

Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken die mich immer bei meinen, manchmal auch etwas verrückten Aktionen, unterstützen. Auch bin ich wirklich froh, mit Emilia eine tolle Co-Trainerin gefunden zu haben.

Liebe Grüße Heidi

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