TVH-Basketballer haben diesmal alles im Programm

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Weibliche U18 der Heppenheimer feiert die Meisterschaft, zweite Männermannschaft bilanziert den Abstieg, und die männliche U18 hat alle Chancen auf den Titelgewinn.

Von Markus Karrasch aus der Bürstädter Zeitung veröffentlicht am 12.02.19


Die zweite Basketballmannschaft des TV Heppenheim grübelt, warum es mit dem Klassenerhalt nichts wird.
Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM – Spätestens seit diesem Wochenende und dem 55:96 bei Spitzenreiter SSV Geisenheim ist klar: Die A-Liga-Basketballer des TV Heppenheim werden die Saison mit einem Mittelfeldplatz abschließen. Diesen hätte die zweite Männermannschaft liebend gerne belegt. Doch jetzt steht der Abstieg in die Kreisliga C fest. Siege fuhren die Frauen in der Landesliga sowie die männliche Jugend U 18 in Rimbach ein. Die weibliche U 18 sicherte sich die Bezirksliga-Meisterschaft.

Frauen, Landesliga: TVH – SV Dreieichenhain II 77:42 (37:22). Der zehnte Saisonsieg bescherte dem TVH endlich wieder ein positives Korbverhältnis (990:974). Die Heppenheimerinnen spielten ihre Favoritenrolle souverän aus, lagen stets in Führung und krönten ihre gute Leistung im letzten Viertel (20:4). In einem sehr schnellen Spiel stimmte beim Tabellenvierten diesmal auch der Abschluss. Gut war auch die Trefferquote von der Freiwurflinie (18 von 26), wobei beide Center – Kerstin Huy und Ines Stricker – sechs von sechs Würfen versenkten.

TV Heppenheim: Saskia Bach, Kathrin Eckstein, Kerstin Huy (10), Jana Kohl (1), Celine Martin (24), Ines Mion (2), Bettina Schalthöfer (10), Ines Stricker (16), Simone Taylor (11), Ann-Kathrin Truber, Lucie Wehdemeier (3).

Kreisliga B: TVH II – TV Groß-Umstadt 54:94 (30:43). Der Abstieg steht mit der 13. Niederlage im 15. Saisonspiel fest. Mit ausschlaggebend für den Gang in die Kreisliga C: Es fehlte eine Stammformation. Trainer Jürgen Molitor musste insgesamt 20 Spieler einsetzen, keiner war in allen Partien dabei. Trotz des Abstiegs sei das Team aber noch „voll motiviert“, wie Jürgen Molitor sagt. Denn in den beiden noch ausstehenden Spielen geht es gegen den SV Darmstadt 98 IV, seines Zeichens punktloser Tabellenletzter. Dem TVH geht es darum, die Rote Laterne zu vermeiden und zu beweisen, „dass wir doch nicht so schlecht sind“ (Molitor).

TV Heppenheim: Tobias Bach (8), Benito Brigantini (6), Jens Hieronymus (2), Sven Landbeck (12), Armin Matthießen (10), Malte Sohns (6), Samuel Wagner (10), Emirhan Orhan Yalcin.

Männliche U 18, Kreisliga: TG Rimbach – TVH 65:73 (35:35). Auch ohne die Topscorer Tom Rothermel und Julian Schäfer setzten sich die Heppenheimer, die vor zwei Wochen bereits das Hinspiel mit 56:48 gewonnen hatten, durch. In der spannenden Partie schenkten sich beide Teams nichts. Kapitän Samuel Wagner koordinierte die TVH-Offensive, Yannick Abancourt (24 Punkte) und Severin Noll (25) bekamen die Rimbacher nicht unter Kontrolle. Mit einer guten Reboundarbeit überzeugte Emirhan Yalcin. Am 9. März kommt es zum wohl entscheidenden Spiel um die Meisterschaft, wenn die Mannschaft von Trainer Alexander Czajkowski beim VfL Bensheim antritt.

Weibliche U 18, Bezirksliga: TVH – SC Bergstraße 53:47 (26:17). Wieder einmal waren die Heppenheimerinnen körperlich klar überlegen, machten aber zu wenig daraus. So wurde die Partie am Ende eine unnötig knappe Angelegenheit, und fast hätte der TVH seinen 53:38-Vorsprung (36.) noch verspielt. Mit diesem Erfolg hat Heppenheim die Runde beendet und steht als Meister fest, ist von der Konkurrenz, die teilweise noch drei Spiele auszutragen hat, nicht mehr einzuholen. Zum Saisonabschluss wartet nun noch der Hessenpokal.

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