TV Heppenheim kann die Landesliga-Saison als Zweiter beenden

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Von Markus Karrasch, echo-online.de vom 26.02.2019

Basketballerinnen spielen in Roßdorf nicht unbedingt schön, aber erfolgreich,. Die zweite Männermannschaft reicht die Rote Laterne wieder an den SV Darmstadt 98 weiter.

Der TV Heppenheim (rechts Abboud Salim) hat im Heimspiel gegen den TV Babenhausen II (Lars Teschke) kein Lauf.
Foto: Dagmar Jährling

HEPPENHEIM – Die zweite Niederlage in Folge kassierten die A-Liga-Basketballer des TV Heppenheim mit dem 62:93 gegen den Tabellendritten TV Babenhausen II. Die besten Werfer des TVH, der lediglich zu siebt antrat, waren Steffen Molitor (20 Punkte) und Florian Martin (14). Jubel dagegen bei den TVH-Frauen: Nach drei Pleiten in Folge gelang ihnen am Sonntag endlich ein Sieg über die SKG Roßdorf.

Frauen, Landesliga Süd: SKG Roßdorf – TVH 45:48 (20:22). Das Spiel, so gestand TVH-Trainer Jürgen Molitor freimütig ein, sei nicht so schön anzusehen gewesen: „In diesem Fall hat nur der Sieg gezählt.“ Beide Mannschaften taten sich im Angriff schwer. Unterm Brett traf der Gast kaum, auf Bettina Schalthöfers Konto ging der einzige erfolgreiche Dreier. Überzeugend war dagegen die Reboundarbeit der Heppenheimerinnen in der Verteidigung gegen robuste Gegnerinnen. Der TVH führte bei seinem elften Saisonsieg stets, hatte den größten Vorsprung dank mehrerer erfolgreich abgeschlossener Fastbreaks beim 47:37 drei Minuten vor dem Abpfiff.

Zum Saisonfinale am Samstag, 9. März, 16 Uhr, erwartet der TVH in der Nibelungenhalle die FTG Frankfurt. Gewinnt der aktuelle Tabellenvierte die Partie mit mindestens 28 Zählern Differenz, ist gar Rang zwei möglich.

TV Heppenheim: Saskia Bach (1), Kathrin Eckstein (2), Kerstin Eckstein, Kerstin Huy (8), Jana Kohl (2), Celine Martin (4), Ines Mion (3), Bettina Schalthöfer (8), Ines Stricker (9), Simone Taylor (12).

Männer, Kreisliga B: SV Darmstadt 98 IV – TVH II 47:49 (20:20). Die lediglich sieben Heppenheimer waren bis in die Haarspitzen motiviert, wollten mit einem Sieg die Rote Laterne wieder an den SV 98 übergeben. Das gelang, auch, weil Darmstadts Bester, Tomislav Colic, diesmal fehlte. Das Niveau der Partie entsprach dem Tabellenstand: Der Einsatz stimmte, die Fehlerquote war ziemlich hoch. Als beim TVH mit Sven Landbeck der einzige Aufbauspieler mit Verdacht auf Bänderriss noch vor der Halbzeit ausschied, sprangen die verbliebenen sechs in die Bresche. Bei den Fastbreaks zeichnete sich Tobias Bach aus.

Damit wird der TVH, der am 9. März (Samstag, 18 Uhr), gegen den Drittletzten Disbu Rüsselsheim II sein letztes Saisonspiel bestreitet, wohl nicht als Letzter absteigen.

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